Anne Simone Kiesiel

Ihr Antifaschismus-Denkmal in Hamburg ist langsam im Boden versunken: Esther Shalev‑Gerz über Leerstellen, Erinnerung und die Grenzen von Monumenten

Wie setzen wir uns mit Geschichte und Erinnerung auseinander? Welche Formen kann kollektives Gedenken annehmen? Braucht es eine sichtbare, mahnende Präsenz – oder können leere Räume sogar wirkungsvoller sein?

1986 errichteten Esther Shalev-Gerz (geb. 1948) und Jochen Gerz (geb. 1940) im Hamburger Stadtteil Harburg ein ungewöhnliches Denkmal gegen den Faschismus. Statt sich durch monumentale Präsenz im Stadtraum zu behaupten, wurde das Denkmal für seine radikale Verwendung von Abwesenheit in Verbindung mit partizipativen Strategien bekannt.(…).

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